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Festung Igmándi

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Festung Igmándi
Festung Igmándi
Festung Igmándi

 

Mit dem Bau der Igmánder Festung wurde 1871 als jüngstes und südlichstes Glied des Komáromer Festungssystems begonnen. Die Planer gestalteten den Grundriss der Festung so, dass sie über eine breite Fassade verfügen würde, um damit für eine möglichst große Anzahl von Schützen und Gesützen, den Ausblick in Feindesrichtung sicherzustellen. Der geschlossene Festungshof wurde von der Nordseite durch eine Kaserne befriedet. Vom Hof aus konnten über die Tunnelanlage das Gepäckslager erreicht werden. Die Festung bot nach den Regelungen Schutz für ein-vier Regimente und 16-20 Geschütze.

Von September 1939 bis März 1941 war die Festung die Unterkunft für geflüchtete polnische Soldaten, danach wurde sie es zu einem polnischen Militärinternierungslager, später zur Kaserne für Zwangsarbeiter.

Gegen Ende des Krieges wurden die externen Gewölben während der Luftangriffe als Schutzort für die Anwohner der Gegend benutzt. Zwischen 1945 und 1948 funktionierte die Festung als Auffang- und  Schleusenlager: hier wurden die aus dem Westen heimgekehrten Soldaten identifiziert und klassifiziert.

Ihre Räumlichkeiten wurden danach als Werkstätten, Lager und Notunterkünfte verwendet.

Seit 1966 wird darin das Römische Lapidarium des Klapka György Museums betrieben.