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DONAUBASTEI

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In der Donau Bastei wurde die Ausstellung  „Donau, Schiffe und Handwerk“ im Jahre 2013 eröffnet. Die Besucher erhalten einen Einblick in die Welt der ungarischen Kriegsschiffe.  Besonders erwähnenswert ist das Schlachtschiff „ Szent István“ . Es war das grösste Kriegsschiff der Donaumonarchie, das von Ungarn gebaut wurde. Es hatte ein tragisches Schicksal, es wurde im I. Weltkrieg von Italien in der Adria versenkt und nahm 89 Mann mit ins Wellengrab.

 In einem anderen Raum  wird an Hand von  Modellen die Entwicklung der europäischen Fluss-Schlepperschiffe gezeigt. In der Entwicklung und der Warentransport-Schiffe waren die ungarischen Schiffbauer in Europa führend. Die Einführung der mit Maschinenkraft betriebene Schlepperschiffe ist ein gutes Beispiel dafür: das Schlepperschiff von Antal Bernhardt von 1817, der Dampfer Carolina, die Desdemona, mit dem Graf István Széchenyi im Jahre 1830 die Donau bis ins Donaudelta erforscht hatte, oder die Reise von Ödön Széchenyi nach Paris mit dem  Schiff „ Hableány – Schaumnymphe“ im Jahre 1867.

 Nach der Türkenzeit haben die ungarischen und auch die übrigen europäischen Schiffbauer mit gleichartigen Schiffen die Warentransporte auf den Flüssen  durchgeführt. Die Installation, die die Donauschifffahrt thematisch behandelt, stellt das 9 Meter lange Modell der typischen hiesigen Lastschiffe  dar,  den sogenannten „ Bassgeigen-Schiff“, worauf wir besonders  stolz sind. Komárom war eine Stadt  an der Donau, wo mit grosser Präzision und Fachwissen  solche Schiffe gebaut wurden.

 In den anschliessenden Räumen werden die traditionellen hiesigen, damaligen  Gewerben vorgeführt, wie Schiffs-Zimmerei, Fischerei und Goldwäscherei.