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Internationale Projekte

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KULTURPROJEKTE

1. FORCE - FORTRESS ROUTE OF CENTRAL EUROPE PROJECT

Seit 2004 organisiert die Monostori Erőd Kht. den Ausbau der kulturellen Beziehungen unter den sich im heutigen Erbbesitz der damaligen Österreichisch-Ungarischen Monarchie befindlichen Festungen. In den letzten Jahren erfolgte die Kontaktaufnahme und es wurde mit der Ausarbeitung einer gemeinsamen künstlerischen Veranstaltungsreihe begonnen. Ziel des Projektes ist ein gemeinsames Erscheinungsbildes in Kultur und im Fremdenverkehr und die gemeinsame Ausgestaltung von Wertbewahrungsstrategien. Langfristiges Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Europäischen Kulturstraße.

2. FORTIMEDIA

Im Zuge des Projektes entstand ein fünfsprachiges Internetportal. Ziel war es die Entwicklung des Andenkens an die europäische Heereskunst zu mobilisieren und den Kulturtourismus bei den ab dem XVI. Jahrhundert bis heute erbauten Festungen zu unterstützen. Ein zweites Projektziel war die Entwicklung der europäischen historischen Kultur, die Beschleunigung der Wiederinstandsetzung und des Ausbaus der alten Baudenkmäler.

3. VivilForte

Auf Initiative von MarcoPolo System g.e.i.e., das sich auch mit der Erschließung der Venediger Festung Forte Marghera beschäftigt, begann vor Jahren das kulturelle Austauschprogramm VivilForte, dessen Ziel es ist, dass besuchte Veranstaltungen und Ausstellungen in den einzelnen Festungen auch im Programm sich anschließender Partnerfestungen, die über ähnliche Gegebenheiten verfügen, präsentiert werden können.

INTERNATIONALE JUGENDPROJEKTE 2011-2012

Internationaler Jugendaustausch (Jugendlager)

Jahrzehntelang, während der sowjetischen Besetzung, war die Festung zu Monostor ein verschlossenes und geheimnisumwobenes Gebiet. Die örtlichen Bewohner sind bis heute der Konfrontation mit dem Überbleibsel ihrer Vergangenheit aus dem Weg gegangen, Angst und Befremdung ist noch heute zu spüren, ein Überbleibsel im Bewusstsein und in der Identität der Anwohner. Die Teilnehmer versuchten ein Experiment zur gemeinsamen und kreativen Lösung eines konkreten gesellschaftlichen Problems, die synergische Nutzung der Erfahrungen, das Kennenlernen demokratischer Möglichkeiten der Zusammenarbeit und das Einüben von Toleranz. Die Jugendlichen haben sich mit Augenzeugen getroffen, Forschungen mit Fragebogen durchgeführt und für die junge Generation Aufgabenblätter zur Wissensdissemination erstellt.

Die entstandene Broschüre kann hier heruntergeladen werden. Unsere Partner: Städteorganisation Csemadok Komárom, Powiat Przemyski.

2. Zwei in Einem

Internationale Jugendinitiative

Als Projektthema haben die Studentenschauspieler die sich aus der historischen Teilung der Stadt ergebende gesellschaftliche Situation, mit Fokus auf die Gefühle, Haltungen der Jugendlichen damit, ausgewählt. Sie beabsichtigten damit die Beziehungen der Jugendlichen auf der rechten und der linken Seite der Donau zum Gesprächsthema zu machen. Mit komplexen künstlerischen Mitteln machten sie die Jugendlichen in Nord- und Südkomárom auf die Bedeutung und Möglichkeiten eines vorurteilfreien Zusammenlebens und der interkulturellen Toleranz aufmerksam. Sie schufen eine um die Mittel des Theaters erweiterte Festungstour, bzw. eine mehreren Kunstrichtungen gehorchende Performance, um die besondere Geschichte der Stadt und die sich daraus ergebenen gegenwärtigen Probleme leichter verständlich zu machen und führten das Projekt 15 Monate lang in der Festung zu Monostor auf.

Unsere Partner: Städteorganisation Csemadok Komárom

3. SPIEGELBILD

Internationaler Jugendaustausch (Jugendlager) in der Festung zu Monostor

Die Teilnehmer des von der Monostori Erőd Nonprofit Kft. organisierten internationalen Jugendlagers kamen aus 5 Ländern, aus Italien, Polen, den von Ungarn bewohnten Teilen Rumäniens und der Slowakei, und aus Ungarn und verbrachten gemeinsam 10 Tage in der Festung. Die Jugendlichen beleuchteten das Thema aus mehreren Perspektiven, d.h. die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wassers hier und in Europa. Wie können wir zum Erhalt des reinen Trinkwassers beitragen? Welche Auswirkungen hat der Mineralwasserkonsum auf unsere Umwelt? Auf welche Weise taucht Wasser in der Kunstgeschichte auf? Auf diese Fragen haben die Jugendlichen während des Lagers eine Antwort gesucht. Die eine Hälfte der Gruppe brachte ihre Gedanken und Gefühle zum Wasser mit Fotos zum Ausdruck, die andere Hälfte hingegen teilte ihre innere Welt dem Publikum in einer runden Form: auf Steinkugeln gemalt.

Unsere Partner: Städteorganisation Csemadok Komárom, Powiat Przemyski, Marco Polo System g.e.i.e., Clubul Tinerilor din Sfantu Gheorghe

Die Jugendprojekte kamen mit Unterstützung der Europäischen Kommission zustande